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 WILLKOMMEN BEIM SENIORENBEIRAT DER VERBANDSGEMEINDE LINZ AM RHEIN

Der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Linz am Rhein begrüßt Sie ganz herzlich auf seiner Homepage. Für Anregungen, aber auch Kritik sind wir immer dankbar.

Ihr Seniorenbeirat 

Verbandsgemeindeverwaltung
Linz am Rhein

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Freuten sich über die positive Bilanz: Die stellv. Vorsitzenden des Seniorenbeirates Wolfgang Walter und Gertrud Braun (links und rechts), sowie Waltraud Schmaus die Kümmerin und Bürgermeister Hans-Günter Fischer

Die Kümmerin der AktivRegion Rhein-Wied zieht Bilanz

Seit einem Jahr ist Waltraud Schmaus für Hilfe suchende Menschen im Einsatz
Ein wichtiger Bestandteil der sozialen Versorgung besteht darin, insbesondere älteren und oft alleinstehenden Menschen dabei zu helfen, ihre Selbständigkeit möglichst lange zu erhalten und ein eigenständiges Leben in vertrauter Umgebung führen zu können. Dafür hatte die Verbandsgemeinde Linz auf Initiative des Seniorenbeirates schon vor Jahren das Konzept für den Einsatz eines Kümmerers als Ansprechpartner für den Hilfe suchenden Personenkreis entwickelt.

Durch die Förderung im Rahmen der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – Starkes Land“ des Innenministeriums Rheinland-Pfalz konnte im Juli des vergangenen Jahres die Stelle einer Kümmerin eingerichtet werden. Bürgermeister Hans-Günter Fischer freute sich darüber, mit Waltraud Schmaus als Kümmerin der Verbandsgemeinde Linz eine kompetente Persönlichkeit gefunden zu haben, die sich bereits seit vielen Jahren sozial engagiere.

Wie wichtig die Arbeit der Kümmerin als Ansprechpartnerin nicht nur für die älteren Menschen ist, konnte sie jetzt in ihrer Jahresbilanz verdeutlichen. Im ersten Jahr hat Waltraud Schmaus bei nahezu zweihundert Hausbesuchen Menschen im Alter von Ende vierzig bis Mitte neunzig getroffen und sich deren Nöte und Sorgen angehört.

Denn ganz wichtig ist für Waltraud Schmaus die persönliche Begegnung mit den Menschen; genau hinzuhören und hinzuschauen, um herauszufinden, an welcher Stelle Hilfe oder Unterstützung gebraucht werden. „Manchmal sind es schon allein Besuche und Gespräche, die gut tun und die Einsamkeit der Menschen durchbrechen und ihnen das Gefühl geben, dass sie nicht vergessen sind“ betont die Kümmerin. Bei diesen Begegnungen werden dann natürlich auch die Punkte angesprochen, wo konkrete Hilfe in oft schwierigen Lebenssituationen erforderlich ist.

Öfters rufen Menschen die Kümmerin um Hilfe an, wenn ein Partner schwer krank oder vor Kurzem verstorben ist und helfende Angehörige nicht vorhanden oder zu erreichen sind. Wenn es Probleme mit Behörden gibt oder Formulare auszufüllen sind, versucht Waltraud Schmaus die passende Hilfe zu vermitteln oder begleitet die Hilfesuchenden beim Behördengang. Alleinstehenden Menschen vermittelt sie den Hausnotruf, Essen auf Rädern, den Bürgerfahrdienst oder die Möglichkeit einzukaufen. Als wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit nennt Waltraud Schmaus die Vermittlung oder Begleitung bei Gesprächen mit Sozialdiensten, Betreuern oder Ärzten. Als konkrete Maßnahmen gegen drohende Vereinsamung vermittelt sie die gesellschaftlichen Kontakte und begleitet die Menschen beim ersten Besuch im Gemeindecafé, im Trauercafé oder anderen Treffpunkten.

Gemeinsam mit der Freiwilligenbörse bietet die Kümmerin ihre Unterstützung bei der Suche nach ehrenamtlichen Helfern an, die den meist älteren Menschen im Alltag behilflich sein können. In diesem Zusammenhang weist Waltraud Schmaus darauf hin, dass in den Ortsgemeinden Dattenberg, Leubsdorf, St. Katharinen und in der Stadt Linz ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz sind, die als „Kümmerer vor Ort“ das soziale Angebot erweitern.

Den Kontakt zur Kümmerin finden die Hilfesuchenden telefonisch über 02644-560177, per E-Mail über kuemmerer@vg-linz.de, aber auch über die Ortsbürgermeister, die Verwaltung, durch Nachbarn, Angehörige oder soziale Einrichtungen wie zum Beispiel den Bürgerfahrdienst. Unterstützung bei ihrer Arbeit erfährt Waltraud Schmaus bei den Pflegestützpunkten, den Pflege- und Betreuungsdiensten, beim ambulanten Hospiz, sowie den Ansprechpartnern und Kollegen bei der Verbandsgemeindeverwaltung.

Weitere Informationen zur Arbeit der Kümmerin bietet ein Flyer, der jetzt neu aufgelegt und in Kürze an den bekannten Stellen zu bekommen sein wird.

25.08.2016

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Von links: Wolfgang Walter, Hannelore Nitsche, Gertrud Grathoff, Gerdi Simons, Annemie Mummert, Brigitte Reck und Karl-Heinz Hausen.

Jubiläum im KatharinenTreff

Seit November 2007 gibt es im Evangelischen Gemeindehaus in Linz den Katharinentreff jeden zweiten und vierten Freitag; auf Initiative des Seniorenbeirates und mit Unterstützung der Evangelischen Trinitatis Kirchengemeinde.

Jetzt gab es im Katharinentreff einen besonderen Grund zu feiern. Organisator Karl-Heinz Hausen und sein Team freuten sich, dass zum 200. Katharinentreff wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum Seniorentreff gekommen waren. Insgesamt konnten bisher über viertausend Gäste begrüßt werden.

Der stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates, Wolfgang Walter, bedankte sich beim ehrenamtlichen Team für die kontinuierliche Arbeit über diesen langen Zeitraum. Als Dank überreichte er, auch im Namen von Bürgermeister Fischer, Blumen und kleine Geschenke für die Helferinnen und Helfer. Ein besonderes Dankeschön gab es für Gerdi Simons, die nach über acht Jahren Mitarbeit im Katharinentreff verabschiedet wurde.

21.03.2016

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Bürgermeister Hans-Günter Fischer (rechts) begrüßte die Kandidaten des Wahlkreises 3 zur Landtagswahl (von links nach rechts): Tobias Härtling (DIE LINKE), Melanie Petri (DIE GRÜNEN), Hans-Joachim Röder (AFD), Hermann Bernardy (Freie Wähler), Ellen Demuth (CDU), Dr. Tobias Kador (FDP) und Birgit Haas (SPD)



Informationsveranstaltung des Seniorenbeirates anlässlich der Landtagswahl 2016

Wie bei den vergangenen Bundestags- und Kommunalwahlen hatte der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Linz zu einer Informationsveranstaltung mit den Kandidaten der dies-jährigen Landtagswahl eingeladen. So freute es Bürgermeister Hans-Günter Fischer, der auch Vorsitzender des Seniorenbeirates ist, dass er alle Kandidaten des Wahlkreises 3 im Sitzungssaal der Verwaltung begrüßen konnte.

Neben einer allgemeinen Vorstellungsrunde bat er die Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien insbesondere auf die vom Seniorenbeirat vorgelegten „Wahlprüfsteine“ möglichst konkret zu antworten.

Nachfolgend stellen wir den jeweiligen „Wahlprüfsteinen“ die wichtigsten Antworten gegenüber:


1. Schaffung von bezahlbarem, individuell gestaltetem Wohnraum für Ältere und Behinderte („Sozialer Wohnungsbau“).

Alle Kandidaten waren sich darin einig, wie wichtig es ist, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ellen Demuth betonte dazu, dass auch die Kommunen prüfen müssten, inwieweit sie mit Wohnungsbaugesellschaften gemeinsame Projekte durchführen könnten. Ent-sprechende Fördermöglichkeiten seien vorhanden. Tobias Kador forderte die Schaffung von Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel den barrierefreien Ausbau in möglichst zentraler Lage und die Bewahrung vorhandenen Wohnraums. In diese Richtung argumentierte auch Birgit Haas; auch sie möchte dass Umbaumaßnahmen besser gefördert werden, damit die Menschen in ihren Wohnungen möglichst lange bleiben können.

2. Sicherung der ärztlichen/gesundheitlichen Versorgung

Alle Gesprächsteilnehmer waren für eine möglichst gute gesundheitliche Versorgung. Problematisch würde die ärztliche Versorgung insbesondere im ländlichen Bereich. Junge Ärzte wollten lieber in der Stadt leben und arbeiten, stellte Hermann Bernardy fest. Melanie Petri und Tobias Härtling wünschten sich deshalb ein verbessertes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr. Für den ärztlichen Nachwuchs sei es wichtig, auf dem Land entsprechende Anreize zu schaffen. In diesem Zusammenhang verwies Ellen Demuth auf den neuen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin an der Uni Mainz.


3. Weniger Workshops und Broschüren zugunsten konkreter Maßnahmen-Förderung (z.B. alternative Einrichtungen zur besseren Mobilität).

Dazu meinten insbesondere Birgit Haas und Tobias Kador, dass die Bereitstellung von Informationen sicherlich hilfreich sei, wichtiger wäre aber die individuelle Beratung und Förderung konkreter Maßnahmen.


4. Die gesetzliche Verpflichtung zur Schaffung hindernisfreier Einrichtungen und Mobilität wie z.B. ausreichende Zahl und Zugänglichkeit von Toiletten oder frei nutzbare Gehwege.

Alle Gesprächsteilnehmer waren sich darüber einig, dass die Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen ein wichtiges Thema ist. Gesetzliche Vorschriften dazu seien bereits vorhanden (z.B. Behindertengleichstellungsgesetz, Landesbaugesetz). Bei der Schaffung öffentlich zugänglicher Toiletten seien auch die Kommunen gefragt.


5. Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen gegen das Gebot der Rücksichtnahme auf in ihrer Mobilität eingeschränkte Mitbürger (Kinderwagen, Rollatoren etc.).

Tobias Härtling und Melanie Härtling plädierten dafür, nicht gleich mit Sanktionen zu drohen, sondern besser entsprechende Aufklärung zu betreiben und den jeweiligen Einzelfall zu prüfen. Birgit Haas machte den Vorschlag, mit öffentlichen Aktionen das Thema anzugehen und Ellen Demuth verwies auf die Zuständigkeit der Ordnungsämter.


6. Einheitliche Anlaufstelle des Landes zur Information und Beratung bei konkreten Maßnahmen (z.B. Fördermöglichkeiten).

Während Hans-Joachim Röder keinen Durchblick bei den Fördermöglichkeiten sah, regte Melanie Petri an, in jeder Kommune einen Seniorenbeirat zu bilden und für diese eine Anlaufstelle beim Land einzurichten. Ellen Demuth empfahl für die Suche von Förder-programmen das Internetportal www.förderdatenbank.de. Außerdem schlug sie beim Land die Schaffung eines Demografieministeriums als zentrale Anlaufstelle vor.

01.02.2016

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Diesmal hatte der Katharinentreff seine Gäste zum Frühlingskonzert eingeladen.

Schülerinnen und Schüler der Musikschule Klangwerk erfreuten die zahlreichen Besucher mit Werken von Offenbach, Beethoven und einigen bekannten Volksliedern. Karl-Heinz Hausen vom Katharinentreff bedankte sich bei Julia Balasius, Jaqueline Ditscheid, Lilia Kaiser, Amelie Kuster, Alina Münz, Eva Reufels, Johann Scholl, Daniel Waldek, Helena Arz und Sebastian Arz. Ganz besonders dankte er Dr. Agnieszka Sokol-Arz, dass sie diesen schönen Nachmittag ermöglicht hatte. Der Katharinentreff ist monatlich jeden zweiten und vierten Freitag im Evangelischen Gemeindehaus in Linz ab 15:00 Uhr geöffnet.

11.05.2015

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Fahrt nach Bonn zum Haus der Geschichte

Auf Einladung des Seniorenbeirates besuchten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Gemeindecafés und vom Bürgerfahrdienst das Haus der Geschichte in Bonn. Gemeinsam mit einigen Gästen der Gemeindecafés aus Leubsdorf, Linz und Ohlenberg ging es dort unter sachkundiger Führung durch die Zeitgeschichte, wobei so manche Erinnerung aus der eigenen Vergangenheit wieder wach wurde. Ein Besuch im alten Bundestag oder im Kino aus den fünfziger Jahren machten die Zeitreise perfekt. Nach einer kleinen Stärkung im Museumscafé fuhr die vielköpfige Schar, zufrieden über ein paar schöne Stunden, wieder Richtung Heimat. Tatkräftig unterstützt wurde die Bonnreise vom DRK-Ortsverein Linz.

Besuch im alten Bundestag

16.03.2015

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Schwer was los im Gemeindecafé Leubsdorf. Sehr zur Freude der Besucherinnen und Besucher schauten an Karneval die Möhnen mit Gefolge im Albertus-Magnus-Haus vorbei. Beim gemeinsamen Gläschen Sekt freuten sich die Narren über die vom Kindergarten verliehenen Orden. Das Gemeindecafé ist angekommen im Dorf, was besonders die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer freut.

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Gemeindecafé Stadt Linz eröffnet.

Nach den Gemeindecafés in Ohlenberg und Leubsdorf konnte jetzt in Räumen der Sparkasse in Linz die dritte Einrichtung dieser Art eröffnen. Zahlreiche Gäste waren der Einladung des Seniorenbeirates, dem Initiator der Begegnungsstätte, gefolgt und füllten das Gemeindecafé bis auf den letzten Platz. Neben den Vertretern aus Politik, der Kirche und Institutionen begrüßte Bürgermeister Hans-Günter Fischer insbesondere die ehrenamtlichen Helferinnen, ohne deren Engagement eine solche Einrichtung nicht möglich sei. Sein Dank galt auch der Sparkasse, die dem Gemeindecafé ihre Räume günstig zur Verfügung stellt und der Stadt Linz für ihre finanzielle Unterstützung.
Ganz besonders bedankte sich Bürgermeister Fischer beim Innenministerium Rheinland-Pfalz, das im Rahmen der Initiative Starke Kommunen – Starkes Land die Ausstattung dieser Begegnungsstätte finanziell gefördert hat. Das Gemeindecafé Stadt Linz ist damit in der AktivRegion Rhein-Wied eines von drei geförderten Einrichtungen dieser Art, die zukünftig in einem Netzwerk zusammen arbeiten werden.
So ist auch in Linz ein Ort entstanden, an dem man sich begegnen und austauschen kann, an dem man vielleicht nur ein Stündchen mit anderen sitzen darf, an dem aber auch Versorgung und Beratung möglich ist, an dem man einen Kaffee trinken oder gemeinsam das Mittagessen einnehmen kann.

Außerdem gibt es für die Besucher des Gemeindecafés ein vielfältiges Serviceangebot, das sich an den Bedürfnissen der Gäste orientiert. Das können Beratungsleistungen in den Bereichen Versicherung, Gesundheit, Sicherheit oder Verwaltung sein.

Ganz wichtig ist den Initiatoren, dass im Gemeindecafé Gäste aller Generationen herzlich willkommen sind und das diese Einrichtung keine Konkurrenz gegenüber bestehenden Angeboten darstellt.

Bürgermeister Fischer, der auch Vorsitzender des Seniorenbeirates ist, kam nicht mit leeren Händen; zur Unterstützung überreichte er ein Kaffeepräsent an Ruth Kohl, stellvertretend für die ehrenamtlichen Helferinnen im Gemeindecafé.

Auch Karl-Heinz Wölbert, der Beigeordnete der Stadt Linz, freute sich, dass auch in Linz ein solcher Treffpunkt entstanden ist.


Das Gemeindecafé Stadt Linz ist immer montags und donnerstags von 10:00 bis 13:00 Uhr geöffnet und kann ohne Voranmeldung besucht werden. Jetzt wünschen sich die ehrenamtlichen Akteure, dass dies auch möglichst zahlreich so sein wird. Wer sich an der ehrenamtlichen Arbeit im Gemeindecafé beteiligen möchte, kann sich gerne zu den Öffnungszeiten melden. Nähere Auskunft erhält man bei der Verbandsgemeindeverwaltung Linz unter der Telefonnummer 02644-560159.

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Die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates: (hintere Reihe von links) Wolfgang Walter, Waltraud Schmaus, Karl-Heinz Simons, Rüdiger Vietor, Josef Schmaus, (vorne) Hannelore Nitsche, Edeltraud Billinger, Gertrud Braun. Foto: Klaus Krumscheid, Seniorenbüro der Verbandsgemeinde 02644-560159

Jahresabschluss der Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates


Auch in diesem Jahr traf sich die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates zu einer ganztägigen Klausurtagung, diesmal im Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde Ohlenberg. Dort zogen die Mitglieder Bilanz über die 2014 geleistete Arbeit und planten ihre Vorhaben für das kommende Jahr.

Dauerthema war auch im abgelaufenen Jahr die Hindernisfreie Verbandsgemeinde. Hier will sich der Seniorenbeirat weiterhin dafür einsetzen, dass insbesondere für die schwächeren Verkehrsteilnehmer die Behinderungen auf Gehwegen, sei es durch widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge oder Abfallbehälter, beseitigt werden. So ist beispielsweise bei den neu ausgebauten Straßen in der Stadt Linz festzustellen, dass die höhengleichen Gehwegbereiche zunehmend als Parkfläche für Fahrzeuge dienen. Fußgänger müssen dann auf die Fahrbahn ausweichen und bringen sich dadurch in Gefahr.


Auch das Fehlen öffentlich zugänglicher Toiletten wurde angesprochen, insbesondere auch im stark frequentierten Bereich des Linzer Meusch-Einkaufzentrums. Dazu hat sich die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates für 2015 eine spezielle Aktion ausgedacht, über die dann noch extra berichtet werden soll.

Zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit erscheinen zukünftig in regelmäßigen Abständen Sonderseiten im Mitteilungsblatt zu Themen des Seniorenbeirates, an den sich auch die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde mit Beiträgen beteiligen können. Für Ende September plant die Arbeitsgruppe wieder einen Seniorentag, bei dem es Aktionen und Angebote für alle Generationen geben soll.

Generationen übergreifend soll auch ein Kursangebot sein, bei dem Jugendliche über die Nutzung von Smartphones informieren.
Außerdem will sich die Arbeitsgruppe im kommenden Jahr mit dem Thema „Lernpaten und Ausbildungslotsen“ beschäftigen. Es geht darum, dass ehrenamtliche Experten, die ihre Zeit als Berufstätige beendet haben, Schüler oder Jugendliche bei ihrem schulischen bzw. berufhen Weiterkommen unterstützen.

Die Erfolgsgeschichte Gemeindecafé geht weiter. Nach Ohlenberg und Leubsdorf eröffnet am 7. Januar 2015 dank ehrenamtlicher Hilfe das Gemeindecafé Stadt Linz in Räumen der Sparkasse Neuwied, Linz, Mittelstraße 22. Die Stadt Linz hat die Initiative des Senioren-beirates aufgegriffen und für das erste Jahr die Nebenkosten für diese soziale Einrichtung übernommen. Im kommenden Jahr sollen weitere Begegnungsstätten dieser Art in anderen Gemeinden folgen.

Eine gute Nachricht ist auch die Tatsache, dass der Bürgerfahrdienst der Verbandsgemeinde im kommenden Jahr sein Angebot erweitern möchte. Mit ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern wären dann insbesondere die Fahrten zum Arztbesuch besser zu organisieren. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die beim ehrenamtlichen Fahrdienst mitmachen möchten, können sich beim Seniorenbüro oder bei der Freiwilligenbörse der Verbandsgemeinde melden.

Ganz wichtig ist der Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates die Zusammenarbeit mit den gewählten Vertretern der Ortsgemeinden. Deshalb möchten die Mitglieder der Arbeitsgruppe mit dem Stadtbürgermeister und den Ortsbürgermeistern darüber sprechen, wie mit Blick auf den demografischen Wandel die Themen der jeweiligen Kommunen und des Seniorenbeirates gemeinsam auf den Weg gebracht werden können. Nach Auffassung der Arbeitsgruppe sollten sich die Kommunen im Miteinander aller Akteure auf eine immer älter werdende Gesellschaft vorbereiten. Dabei ist die Einbindung der ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger von größter Wichtigkeit. Denn ohne die vielen Ehrenamtlichen könnten auch die Projekte des Seniorenbeirates nicht umgesetzt
werden. Dafür bedankt sich die Arbeitsgruppe ausdrücklich.

29.12.2014

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Die Verantwortung der Generationen im Zeichen des demografischen Wandels
Seniorentag 2014

15 Jahre Seniorenbeirat Verbandsgemeinde Linz

18. Oktober 2014, Stadthalle Linz am Rhein

Die Teilnehmer des Seniorentages (von rechts): Jochen Schulz, Hans-Günter Fischer, Prof. Dr. Ursula Lehr, Dr. Hans-Georg Faust, Heinz Schwarz, Wolfgang Walter, Dr. Bruno Kirchhof, Elisabeth Bröskamp MdL, Klaus Krumscheid

Das 15-jährige Bestehen des Seniorenbeirats und prominente Festredner lockten zahlreiche Besucher an
„Senioren können und wollen mitwirken“

Vor circa 15 Jahren löste sich der Sozialausschuss der Verbandsgemeinde Linz ersatzlos auf. Das Einstellen seiner Arbeit war der ausschlaggebende Impuls zur Gründung des Seniorenbeirates, rief es doch einen geharnischten Leserbrief eines empörten Bürgers hervor. „Der amtierende, harmoniebedürftige Bürgermeister Klaus Hannuschke wollte alles, nur keinen Krach in seinem Revier, und bestelle umgehend den Leserbriefschreiber zum Gespräch“, erinnerte Jochen Schulz in seiner Festzeitschrift „Vorwärts – Marsch“.
Auf die Gründung des Seniorenbeirats lief das besagte Gespräch damals hinaus. In Angriff genommen werden sollte sie dann von Gertrud Braun von der Caritas, Wolfgang Görden (SPD), Herbert Schönlen von der AWO und eben von Jochen Schulz von der CDA, die Wegbegleiter mit Erfolg um sich scharten, sodass auf dem Seniorentag in der Stadthalle der „Geburtstag“ dieser Erfolgsgeschichte ausgiebig gefeiert werden konnte.


Ein volles Haus bescherte der Seniorentag dem Seniorenbeirat, der die zweiteilige Veranstaltung unter das Motto „Die Verantwortung der Generationen im Zeichen des demografischen Wandels“ gestellt hatte. Zu der Informationsveranstaltung konnte VG-Chef Hans-Günter Fischer keine Geringere als die ehemalige Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, die Psychologieprofessorin und „Gerontologin der ersten Stunde“, Ursula Lehr als Gastrednerin begrüßen. Während sie sich dem Thema widmete „Älter werden – aktiv bleiben. Der Beitrag älterer Menschen für unsere Gesellschaft“, sprach der ehemalige Linzer Bürgerbeauftragte für Betreuung, Gesundheitsfragen und Versorgung, Bruno Kirchhof, über die „Solidarisierung der Generationen als notwendige und mögliche Antwort auf die durch den demografischen Wandel heraufbeschworenen Probleme.“ Namentlich willkommen heißen konnte Hans-Günter Fischer viele Politiker. „Nicht vergessen möchte ich Jochen Schulz, der als der Speerspitze der Linzer Seniorenbewegung das Recht hat, die Vaterschaft des Seniorenbeirates für sich reklamieren zu dürfen“, so der VG-Chef, der diesem für sein Engagement den Linzer Ehrenpreis „Die gute Tat“ überreichte.
„Der demografische Wandel ist auch in unserer Region spürbar. Waren in 2000 nur 17 Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre alt, so war der Anteil dieser Generation zehn Jahre später schon auf 21 Prozent angestiegen, 2020 wird er bei über 38 Prozent liegen“, rechnet der VG-Chef vor.


Als so starker Faktor der Gesellschaft müssten sich die Senioren einbringen. „ Ältere bleiben heute länger jung“, hob Stadtbürgermeister Hans-Georg Faust in seinem Grußwort hervor. Dies zeigt ein Vergleich mit den Großeltern der 60er Jahre. „Die genannten Zahlen müssen uns also nicht erschrecken, aber wir müssen auf sie reagieren“, so der Hausherr.

Wie dies in einer immer älter werdenden Gesellschaft erfolgen müsste, erklärte Ursula Lehr mit der Forderung: „Es gilt, nicht nur dem Leben Jahre zu geben, sondern den Jahren Leben zu geben“. Dies aber bedeutet auch, sich zu engagieren. Der Anteil der „gesunden“ Lebensjahre sei in den zurückliegenden Jahrzenten stark gestiegen und werde weiter ansteigen, während sich das Arbeitsleben verkürzt habe. Entsprechend sei freie Zeit zur Mitgestaltung und Mitwirkung in der Gesellschaft gewonnen worden. Denn eine plötzliche Unterforderung mit dem Ausstieg aus dem Berufsleben führe zu dem so genannten „boreout“. Ein bürgerschaftliches Engagement der Ältere verhindere zudem, dass der Volkswirtschaft ein ungeheures Potential verloren geht. „Wir brauchen zwar auch die Ideen der Jüngeren, aber wir brauchen auch den Rat der Erfahrenen, eben das Miteinander der Generationen“, so Ursula Lehr. „Etwa ein Drittel der Generation 60plus ist in Deutschland ehrenamtlich engagiert, ein weiteres Drittel engagementbereit, wenn sich die richtige Aufgabe findet“, erklärte die Gastrednerin. Senioren wollten und könnten mitgestalten und mitwirken – wenn man sie nur ließe. „Dem stehen leider manchmal noch verbreitete negative Altersbilder entgegen“ bedauerte Ursula Lehr.

Eine Kritik, der sich auch Bruno Kirchhof anschloss. Im Gegensatz zur Wirtschaft, von der die ältere Generation als kaufkräftige Kundschaft längst kräftig umworben wird, würden Aktionen der dritten Generation „überflüssig wie ein Kropf“ abgetan und Forderungen der Senioren und Behinderten von weiten Teilen der Gesellschaft oft als unnötig und übertrieben angesehen. Anders als die vierte Generation, die nur begrenzt neue oder andere Aufgaben übernehmen könne, müssten die Über 65-jährigen als „große Gewinner gesellschaftlicher Veränderungen“ auch unter dem Gesichtspunkt der Fairness die Erwerbs-Generation unterstützen. „Nach meinem Eindruck und meiner Erfahrung steht die VG und damit auch ihr Seniorenbeirat vor einer Weiche“, so der ehemalige Bürgerbeauftragte. Einerseits könnten innovative Projekte zum Nutzen vieler einzelner Mitbürger weitergeführt werden. Andererseits stellt sich die Frage, ob genügend Menschen bereit und in der Lage sein werden, darüber hinaus eine neue Verantwortlichkeit der dritten Generation zu akzeptieren und nachhaltig die Übernahme von konkreten Verantwortungen zu ermöglichen. „Grenzen Sie nicht ein Viertel ihrer Mitbürger aus. „Verzichten Sie in Zukunft nicht auf die Erfahrung und Kraft eines Mitbürgers, nur weil er einen Rollator benötigt“, wandte sich Bruno Kirchhof eindringlich an die jüngeren Zuhörer und warnte davor, Senioren nicht nach „Gutmensch-Art“ zu hätscheln, anstatt sie in ihrer Selbstbestimmtheit zu unterstützen.

Der Bericht von Horst-Dieter Küsters erschien im „Blick aktuell“ Nr. 43/2014
www.krupp-medienzentrum.de  

Die ehemalige Bundesministerin Frau Prof. Dr. Ursula Lehr trug sich in das Goldene Buch der Verbandsgemeinde Linz ein.

Die Schülerinnen der Linzer Alice-Salomon-Schule verwöhnten die Gäste mit leckeren Speisen, zubereitet an den mobilen Küchenelementen aus den Linzer Seniorenheimen.

Foto: Frank Homann

03.11.2014

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Die ehrenamtlichen Helfer und die Vertreter der beteiligten Institutionen (stehend von links nach rechts: Wolfgang Walter, Ursula Monter, Frank Becker, Dieter Sander, Wolfgang Nebrich, Hans-Günter Fischer, Gertrud Braun, Waltraud Schäfer, Rosemarie Wördehoff-Nebrich, Sabine Prangenberg und Irmgard Reetz-Kuschel. Gertrud Rüth kam leider erst nach dem Fototermin.

Ein Jahr Gemeindecafé Ohlenberg

Das Team vom Gemeindecafé Ohlenberg, das sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, hatte zum einjährigen Bestehen in das Pfarrhaus nach Ohlenberg eingeladen. Und es waren viele gekommen, die Bürgermeister Hans-Günter Fischer, auch als Vorsitzender des Seniorenbeirates, begrüßen konnte. Insbesondere dankte er den Damen und Herren, die das erste Gemeindecafé in der Verbandsgemeinde gegründet haben und mit viel Engagement jeden Montag und Donnerstag organisieren und durchführen.

Das auf Initiative des Seniorenbeirates ins Leben gerufene Gemeindecafé öffnete mit Unterstützung der Katholischen Pfarrgemeinde und der Ortsgemeinde im Juli des vergangenen Jahres. Diese Begegnungsstätte für die Menschen aus Kasbach-Ohlenberg und Ockenfels mit einem Informations- und Beratungsangebot, mit der Möglichkeit, über den CAP-Markt in St. Katharinen einzukaufen oder mit „Essen auf Rädern“ gemeinsam das Mittagessen einzunehmen, ist der Grundstein für weitere Einrichtungen dieser Art in unserer Region. Darüber hinaus, so Bürgermeister Fischer, sieht sogar das Land Rheinland-Pfalz darin ein Pilotprojekt, das beim diesjährigen Kommunalkongress in Boppard vorgestellt worden ist. Als Dank und zur Unterstützung der weiteren Arbeit überreichte Bürgermeister ein Präsent mit dem Wunsch, dass hoffentlich noch viele Menschen diesen Ort besuchen, um dort gemeinsame Stunden zu verbringen.

Ursula Monter, die Gemeindereferentin der Katholischen Kirchengemeinde und Ortsbürgermeister Frank Becker bedankten sich ebenfalls bei den Akteuren für ihren ehrenamtlichen Dienst am Nächsten. Ohne das Miteinander der Gemeindemitglieder sei ein solches Angebot für die Bürgerinnen und Bürger nicht zu gewährleisten. Aus den Händen der Gemeindereferentin erhielt jedes Mitglied des Gemeindecafés eine Rose und vom Ortsbürgermeister die Zusage, dass er, wie sein Vorgänger Dieter Sander, die Begegnungsstätte unterstützen werde. Auch Wolfgang Walter hatte als stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates für die Ehrenamtlichen ein kleines Dankeschön mitgebracht.

Bei Kaffee und Kuchen feierten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gemeinsam mit den Gästen, wobei es so manche Geschichte zu erzählen gab.

Das Gemeindecafé ist montags von 10:00 bis 13:00 Uhr und donnerstags von 14:30 bis 17:00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit sind die ehrenamtlichen Helfer unter der Telefonnummer 0151-23420340 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten kann man sich für Fragen, Mitteilungen, Wünsche und Ähnliches nach wie vor gerne wenden an: Rosemarie Wördehoff-Nebrich, Tel.: 02644-808251 und Sabine Prangenberg, Tel.: 02644-8009618.

Auch Patricia Assenmacher hilft ehrenamtlich im Gemeindecafé. Gemeinsam mit ihrer Tochter Fiona freute sie sich über die Rose von Gemeindereferentin Ursula Monter.

03.09.2014

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BÜRGERFAHRDIENST feiert Einjähriges

Seit Juli vergangenen Jahres ist dank der ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer der kostenlose Bürgerfahr-dienst unterwegs. Mit diesem Service sind seitdem weit über 600 Fahrten innerhalb der Verbandsgemeinde durchgeführt worden: zum Arzt, Ein-kaufen oder Besuch von Freunden und Verwandten. So verbesserte die Verbandsgemeinde für viele Menschen unserer Region das Mobilitätsangebot. Montags, dienstags und donnerstags von acht bis zehn Uhr, am Donnerstag zusätzlich von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag (mit Unter-stützung des ASD-Krankenpflegedienstes) von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, ist der Bürgerfahrdienst auf Tour.

 
Als kleines Dankeschön hatte jetzt der Seniorenbeirat, auf dessen Initiative der Bürgerfahrdienst im Einsatz ist, die 15 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer zu einem Grillabend auf den Linzer Kaiserberg eingeladen. Bürgermeister Hans-Günter Fischer und Wolfgang Walter, der stellvertretende Vorsitzende des Beirates, dankten den ehrenamtlichen Akteuren für ihren Dienst am Nächsten. Bei leckeren Steaks und Würstchen sowie gekühlten Getränken tauschten die Damen und Herren des Fahrdienstes an diesem Abend ihre Erfahrungen aus. Dabei betonten die Ehrenamtlichen, dass dieses besondere Angebot überaus positiv angenommen würde und die meist älteren Menschen sehr dankbar dafür seien. Aber auch den Fahrerinnen und Fahrern machen der Einsatz und der Umgang mit den Fahrgästen viel Freude.

29.08.2014

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Ein Jahr Gemeindecafé Ohlenberg 07.08.2014

Auf Initiative des Seniorenbeirates und mit großzügiger Unterstützung der Katholischen Pfarrgemeinde eröffnete im Juli 2013 in Ohlenberg das erste Gemeindecafé in der Verbands-gemeinde Linz.
Dank des Einsatzes ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ist ein Ort entstanden, an dem sich montags und donnerstags nicht nur ältere Menschen aus den Ortsgemeinden Kasbach-Ohlenberg und Ockenfels begegnen und ein paar Stündchen gemeinsam verbringen. Außer-dem konnten sich die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des vielfältigen Serviceangebotes zu den verschiedensten Themen beraten lassen. Die Linzer Polizeiinspektion informierte zu Fragen der Sicherheit, das DRK gab Auskunft über den Nutzen des Hausnotrufes, der ehren-amtliche Bürgerbeauftragte für Gesundheitsfragen gab wichtige Hinweise zur Patienten-verfügung und der Pflegestützpunkt klärte über seine Angebote auf.
Beim CAP-Markt in St. Katharinen konnten die Gäste des Gemeindecafé per Bestellung einkaufen und die Ware dann nach Hause liefern lassen. „Essen auf Rädern“ bot die Möglich-keit, sein Mittagessen im Gemeindecafé einzunehmen.
Insgesamt konnten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer seit Bestehen des Gemeinde-cafés über sechshundert Besucher in der Begegnungsstätte begrüßen.
Es gibt also genug Gründe, das einjährige Bestehen des Gemeindecafés Ohlenberg zu feiern.
Dazu laden die ehrenamtlichen Akteure des Gemeindecafés die Bürgerinnen und Bürger aus Kasbach-Ohlenberg und Ockenfels für
Donnerstag, 28. August 2014, 14:30 Uhr,
in das Pfarrheim der Katholischen Kirchengemeinde Ohlenberg, Hauptstraße 43,
herzlich ein.

Auf Wunsch vieler Besucher öffnet ab diesem Tag das Gemeindecafé donnerstags nicht wie bisher von 10.00 bis 13.00 Uhr, sondern von 14:30 bis 17:00 Uhr.
Weitere Informationen erteilt das Seniorenbüro der Verbandsgemeinde Linz, Telefon 02644-560159.

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Neuwahl des Seniorenbeirates


Im Rahmen der Kommunalwahlen 2014 ist auch der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Linz neu zu wählen. Laut Satzung werden die 30 Mitglieder des Seniorenbeirats vom Verbandsgemeinderat auf Vorschlag einer Wahlkommission für die Dauer der Wahlzeit des Verbandsgemeinderates gewählt. Wählbar sind alle Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz in der Verbandsgemeinde Linz am Rhein.

Der Seniorenbeirat ist ein freier und offener Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern aus der Verbandsgemeinde Linz am Rhein. Er kann über alle Angelegenheiten beraten, die die Belange der Seniorinnen und Senioren berühren (der Beirat setzt sich auch für die jüngeren Generationen ein), soweit Selbstverwaltungsangelegenheiten der Verbandsgemeinde betroffen sind. Auf Antrag des Seniorenbeirates legt der Bürgermeister die entsprechenden Punkte dem Verbandsgemeinderat zur Entscheidung vor.

Seit nunmehr fünfzehn Jahren ist der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Linz aktiv. In dieser Zeit sind zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht worden. Aktuell stehen insbesondere die Gemeindecafés, der Bürgerfahrdienst und der Einsatz für eine hindernisfreie Verbandsgemeinde im Mittelpunkt. Aber auch die Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Schulen ist wichtiger Bestandteil des von der Verbandsgemeinde unterstützten ehrenamtlichen Engagements.

Am 12. Juni 2014 trifft sich die Wahlkommission zur Wahl einer Vorschlagsliste für den neuen Seniorenbeirat.

Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde Linz am Rhein, die für die kommende Legislaturperiode des Seniorenbeirates kandidieren möchten, können sich bis zum 10. Juni 2014 beim Seniorenbüro der Verbandsgemeinde Linz melden. Interessenten bekommen dort auch weitere Informationen.

Verbandsgemeinde Linz am Rhein, Seniorenbüro, Am Schoppbüchel 5, 53545 Linz am Rhein, Telefon 02644-560159, mail: klaus.krumscheid@vg-linz.de

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Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2014

in der Verbandsgemeinde Linz am Rhein

Mit den nachstehenden Wahlprüfsteinen möchte der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Linz darauf hinweisen, dass aus seiner Sicht bei den anstehenden Kommunalwahlen den Kandidaten der Vorzug gegeben werden sollte, die am ehesten Gewähr bieten, dass konkrete Maßnahmen zur Minderung negativer Folgen des demographischen Wandels durchgesetzt werden können.

Dabei sollte unseres Erachtens besonders darauf geachtet werden, dass in Zukunft alle bereits erreichten oder erreichbaren Verbesserungen für alle betroffenen Bürger der Verbandsgemeinde zur Verfügung stehen und nicht lokale oder regionale Verantwortungsträger blockieren. Sie wurden überwiegend ohne oder mit sehr geringen Kosten initiiert und verwirklicht. Im Gegenteil, wir hoffen und erwarten, dass alle frisch Gewählten bei Blockaden, die auf Kreis- oder auch Landesebene bestehen, gemeinsam aktiv werden.

-    Vermeidung von Hindernissen auf Gehwegen durch überhängende Pflanzen, Bauschilder u.ä.

-       Änderung der Verkehrswege für Menschen mit Gehhilfen, Rollstuhlfahrern, kindlichen Radfahrern und Kinderwagenschiebern im Rahmen von Renovierungs- und Neubaumaß-nahmen durch vernünftiges Wechseln zwischen schützenden Bordsteinkanten (Verkehr, Missbrauch als Parkfläche) und hindernisfreien Überquerungsmöglichkeiten.

-      Annahme der bestehenden obligaten Beratung durch Mitglieder des parteipolitisch streng neutralen Seniorenbeirates.

-     Einführung von ehrenamtlich geführten Gemeindecafés als durch Begegnung Einsamkeit bekämpfende Maßnahme mit Möglichkeiten, den Verlust alter Dorfstrukturen zu kompensieren (wie Einkauf und vielfältige Beratung).

-      Zentrale Stelle in der VG zur Erfassung von Unterstützungsbedürftigen mit                       Verpflichtungder Vermittlung von Hilfestellungen durch bestehende Initiativen bzw. Institutionen.

-      Einführung eines ehrenamtlich geleisteten Bürgerfahrdienstes mit den Zielen, für Einsame, Verzagte, in der Mobilität wesentlich Eingeschränkte eine bessere Versorgung (z.B. Arztbesuche), eine größere Eigenständigkeit (z.B. Einkauf), eine bessere Teilhabe am sozialen und ideellen Leben (Besuch von Veranstaltungen, Bekannten und Verwandten, Kirchgang etc.) zu ermöglichen oder auch wieder aufzubauen.

-       Ermöglichung etwas längerer Ausgänge für ca. 50% der über 50jährigen mittels Zugang zu öffentlichen Toiletten durch ausgedehntere Öffnungszeiten, Vereinbarungen mit der Gastronomie und/oder Neuerrichtung (z.B. sich weitgehend selbst reinigende Blocktoiletten).

-       Strenges Einhalten bestehender Bestimmungen zum Schutze Schwächerer und Behinderter, ggf. auch durch restriktive Sanktionen. Besonders sind hier das Verstellen der Gehwege durch Mülltonnen (vertrags- und gesetzwidrig mit der Folge eines „Ausgangsverbotes“ an Dienstagen für stark Gehbehinderte oder unnötige besondere Gefährdung für Mütter mit Kleinkindern oder junge Fahrradfahrer) sowie haltende oder gar parkende Autos zu nennen.

-       Einheitliche Anlaufstelle für alle Probleme im oben beschriebenen Umfeld mit Verbot des Verweisens auf andere öffentliche Zuständigkeiten.

Der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Linz.

Siehe auch unter Informationen / Veranstaltungen.

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Freuen sich über die Kooperation: Bürgermeister Hans-Günter Fischer und Katharina Lustinger, Leiterin ASD (vordere Reihe) und dahinter von links nach rechts: Klaus Krumscheid, Seniorenbüro, Jessica Kraus, Jennifer Dittmann, Katharina Petridis und Till Lustinger (alle vom Krankenpflegedienst ASD)

Bürgerfahrdienst jetzt auch sonntags

Ab 2. Februar stellt der Krankenpflegedienst ASD freiwillige Kräfte für den Bürgerfahrdienst in der Verbandsgemeinde Linz. Somit können die älteren Bürger sonntags zwischen 9.00 und 12.00 Uhr und von 15.00 bis 17.00 Uhr diesen Service für Fahrten zum Gottesdienst oder zum Besuch von Freunden in Anspruch nehmen. Weitere Informationen sind unter den Telefonnummern 02644-560135 oder 560159 erhältlich.

Bürgermeister Hans-Günter Fischer bedankte sich bei Katharina Lustinger, der Inhaberin des Pflegedienstes ASD, für das kostenlose Angebot. Damit sei es jetzt noch besser möglich, einer drohenden Vereinsamung insbesondere älterer und alleinstehender Menschen entgegenzuwirken.

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Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates traf sich zur Klausurtagung

Seit einigen Jahren trifft sich die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates zum Jahresende zu einer ganztägigen Klausurtagung. Diesmal hatten sich die ehrenamtlich Aktiven im Dorfmuseum Vettelschoß getroffen, um dort über die 2013 geleistete Arbeit Bilanz zu ziehen und zur Planung für das kommende Jahr.

Die wichtigsten Projekte sind in diesem Jahr ohne Zweifel die Einrichtung eines kostenlosen Bürgerfahrdienstes, der mit Zustimmung des Verbandsgemeinderates seit Juli insbesondere ältere Menschen zum Arzt, zum Einkaufen oder zu Seniorenveranstaltungen bringt. Für 2014 ist vorgesehen, den Fahrdienst auf montags auszudehnen und mit Unterstützung des Kranken-pflegedienstes ASD auch an den Sonntagen anzubieten.

Eine weitere Erfolgsgeschichte sind die beiden Gemeindecafés in Ohlenberg und Leubsdorf. Montags und donnerstags können sich die Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Orts-
gemeinden dort in geselliger Runde treffen, über den CAP-Markt einkaufen, sich von „Essen auf Rädern“ das Mittagessen bringen lassen oder zu den Fragen des Alltags Beratung und Informationen einholen. Für die Zukunft plant die Arbeitsgruppe weitere solche Einrichtungen in den anderen Orten der Verbandsgemeinde.

Zur Kommunalwahl 2014 möchte der Seniorenbeirat, ähnlich wie bei der diesjährigen Bundestagswahl, Wahlprüfsteine formulieren und veröffentlichen. Ergänzend dazu will man die Bürgermeisterkandidaten und die Parteivorsitzenden in der Verbandsgemeinde zu einer öffentlichen Veranstaltung einladen. Mit Blick auf die demografischen Herausforderungen können dann die Kandidaten ihre konkreten Vorstellungen dazu mitteilen und mit den Besuchern diskutieren.

Für die Zusammenarbeit mit der Jugend hat sich die Arbeitsgruppe 2014 ebenfalls einiges vorgenommen. Gemeinsam mit den Schulen und ehrenamtlichen Akteuren möchte der Seniorenbeirat den Schülerinnen und Schülern Lern- und Ausbildungspaten zur Seite stellen. In Zusammenarbeit mit der Freiwilligenbörse könnten dazu kompetente Damen und Herren um Mithilfe gebeten werden.

Auch zu den Themen soziale Vernetzung und hindernisfreie Verbandsgemeinde wartet im kommenden Jahr noch jede Menge Arbeit.

Mit einem gemeinsamen Abendessen in der Weinstube des Dorfmuseums ging ein erfolgreicher Tag in überaus angenehmer Atmosphäre zu Ende.

11.12.2013
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In Leubsdorf öffnet das zweite Gemeindecafé der Verbandsgemeinde

Nachdem vor einigen Monaten in Ohlenberg das erste Gemeindecafé im dortigen Pfarrhaus seine Türen öffnete, fiel jetzt im Leubsdorfer Albertus-Magnus-Haus der Startschuss für eine weitere Begegnungsstätte dieser Art.

Dr. Bruno Kirchhof, ehrenamtlicher Bürgerbeauftragter für Gesundheitsfragen in der Verbandsgemeinde, konnte zu Beginn der Feierstunde zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Leubsdorf, die sich über die neue Einrichtung informieren wollten, begrüßen. Er betonte, dass es sich bei dem Gemeindecafé um eine karitative Einrichtung handele in der Nächstenliebe praktiziert werde.
Das Gemeindecafé ist eine neuartige, offene und von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern getragene Einrichtung, zu der die Bürgerinnen und Bürger (nicht nur ältere!) kommen können, um zu klönen, sich zu beraten oder beraten zu lassen.
Hier können die Besucherinnen und Besucher in Zusammenarbeit mit dem CAP-Markt Einkäufe per Bestellung erledigen oder gemeinsam das von „Essen auf Rädern“ gelieferte Mittagessen einnehmen.
Getragen wird das soziale Angebot von der Katholischen Kirchengemeinde und der Ortsgemeinde Leubsdorf in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Linz.

Bürgermeister Hans-Günter Fischer, auch Vorsitzender des Seniorenbeirates, freute sich ebenfalls über die positive Resonanz aus der Dorfgemeinde. Er dankte den ehrenamtlichen Akteuren, die sich spontan zu diesem sozialen Dienst zusammengefunden haben. Ohne ehrenamtliches Engagement sei eine solche Einrichtung, die der drohenden Vereinsamung der Menschen entgegenwirken soll, nicht durchführbar.

Auch Ortsbürgermeister Achim Pohlen bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die an der Planung und Durchführung des Gemeindecafés beteiligt sind. Da sich Kindergarten und Jugendraum im gleichen Haus befinden, sei hier ein Ort der Gemeinschaft für alle Generationen in Leubsdorf entstanden. Mit Stolz verwies der Ortsbürgermeister darauf, dass Leubsdorf an diesem Projekt wegweisend beteiligt sei.

Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Leubsdorf, einschließlich Rothe-Kreuz, Hesseln und Krumscheid, dazu eingeladen, von diesem neuen Angebot reichlich Gebrauch zu machen. Geöffnet ist das Gemeindecafé montags und donnerstags von 10:00 bis 13:00 Uhr.

Für Fragen dazu steht das Seniorenbüro der Verbandsgemeinde unter der Telefonnummer 02644-560159 zur Verfügung.


30.10.2013

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Fiona, der 100. Gast im Gemeindecafé Ohlenberg

 
Gleich zwei Überraschungen gab es für das Gemeindecafé in Ohlenberg am ersten Montag im Oktober: An diesem Tag traf nämlich der 100. Gast des Gemeindecafés ein, und dieser 100. Gast war gleichzeitig auch der jüngste Gast, den das Gemeindecafé je gesehen hat: Fiona, noch nicht einmal fünf Monate alt, erschien kurz nach 10 Uhr, auf den Armen ihrer Mutter. Sie schien sich auch gleich recht wohl zu fühlen und betrachtete interessiert die Blumen, mit denen sie von den beiden ehrenamtlichen Helferinnen „geehrt“ wurde. Nach dieser für sie offenbar recht spannenden Aktion schlief sie auch schon bald erschöpft ein und ließ sich von den angeregten Gesprächen der dann allmählich eintreffenden weiteren Besucher nicht stören.

Hier noch einmal in Kürze das Wichtigste zum Gemeindecafé:

Das Gemeindecafé Ohlenberg öffnet montags und donnerstags im Pfarrhaus Ohlenberg, Hauptstraße 43, von 10 bis 13 Uhr. Es ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Jung und Alt, Groß und Klein, jeder ist herzlich willkommen. Man kann, eben genauso wie in einem Café, kommen und gehen, wann man will, und so lang oder so kurz bleiben, wie man will. Es besteht die Möglichkeit, ein Mittagessen dort einzunehmen (Bestellung am jeweils vorherigen Gemeindecafé-Termin). Auch können Einkäufe beim CAP-Markt St. Katharinen getätigt werden, nach dem Motto: heute bestellt, morgen nach Hause geliefert. Zahlreiche Dienstleistungen und Beratungsangebote können in Anspruch genommen werden. Der Bürgerfahrdienst der Verbandsgemeinde steht für die Abholung von zuhause und natürlich auch für das Nachhausebringen zur Verfügung. Unterbrechen Sie doch einfach einmal Ihr Vormittagsprogramm mit einem Besuch im Gemeindecafé, schauen Sie sich dort um und beurteilen Sie selbst, ob es Ihnen und vielleicht auch Ihrer Nachbarin oder Ihrem Nachbarn dort gefallen könnte. Denn: Je größer der Kreis ist, umso lebendiger und bereichernder ist das Zusammensein! Nähere Informationen können Sie gerne vor Ort oder unter den Telefonnummern 02644-560159 und 02644-808250 erhalten.

Termin zum Vormerken: Am 7. November 2013 wird eine Polizistin der Polizeiinspektion Linz um 10:30 Uhr ins Gemeindecafé kommen. Sie wird - im Gespräch - über Fragen der Sicherheit im Allgemeinen und der Sicherheit rund ums Haus im Besonderen informieren. ALLE Interessierten sind herzlich eingeladen!

Auf dem Foto: Fiona mit ihrer Mutter Patricia Assenmacher und den beiden ehrenamtlichen Helferinnen Gertrud Rüth (li.) und Irmgard Reetz-Kuschel (re.)
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Info-Messe BesserLeben: Gesundheit und Betreuung


Die Verbandsgemeinde Linz veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat den diesjährigen Seniorentag als Informationsmesse. Unter dem Motto „BesserLeben: Gesundheit und Betreuung“ präsentieren 14 Dienstleister ihre umfangreichen Angebote zu den Themen Soziales, Pflege, Versorgung und Therapie. Einen Überblick der Aussteller bietet die nächste Seite.

Die Informationsmesse in der Stadthalle Linz findet am Sonntag, 1. September, von 11:00 bis 17:00 Uhr, bei freiem Eintritt statt.

Für das leibliche Wohl ist an diesem Tag ebenfalls gesorgt. Der Seniorenbeirat bietet den
Besuchern und Besucherinnen Speisen und Getränke an, wobei der Verkaufserlös wieder einem sozialen Zweck zu Gute kommen wird.

Bürgermeister Hans-Günter Fischer wird den Seniorentag 2013 am 31. August, um 15:00 Uhr, eröffnen. Danach werden die Sportvereine aus Leubsdorf und Vettelschoß-Kalenborn als 19. und 20. Partner die Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung der betreuenden Versorgungsstruktur in der Verbandsgemeinde Linz am Rhein unterzeichnen. Außerdem verleiht der Seniorenbeirat an diesem Tag die Ehrennadel für besonderes ehrenamtliches Engagement. In diesem Jahr erhalten Edeltraud Billinger, Karl-Heinz Hausen, Annemie Mummert, Hannelore Nitsche, Brigitte Reck und Gerdi Simons diese Auszeichnung für ihr „stilles Wirken“ zum Wohle der Mitmenschen.


Weitere Informationen oder Rückfragen:
Verbandsgemeindeverwaltung Linz am Rhein
Am Schoppbüchel 5
53545 Linz am Rhein
Tel.: 02644-560159
klaus.krumscheid@vg-linz.de

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BÜRGERFAHRDIENST

 der Verbandsgemeinde Linz startete am 1. Juli 2013

Damit die Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung wohnen können ist u.a. ein möglichst individuelles Mobilitätsangebot erforderlich. Deshalb hat jetzt die Verbandsgemeinde Linz auf Initiative des Seniorenbeirates einen ehrenamtlichen Bürgerfahrdienst eingerichtet. Wer diesen bedarfsorientierten Hol- und Bringservice nutzen möchte, muss ein paar Kriterien beachten:

Der Bürgerfahrdienst soll vorwiegend älteren, behinderten und vereinsamten Menschen ermöglichen, Einrichtungen des täglichen Lebens aufzusuchen:

-       Krankenfahrten zur medizinischen und diagnostischen Behandlung (z.B. Arztpraxen, Physiotherapeuten, Apotheken usw.).

-       Einkaufsmärkte,

-       Veranstaltungen zur Kommunikation.Der Bürgerfahrdienst ist kostenlos. Er kann insbesondere von Menschen in Anspruch genommen werden, die keine eigene Fahrmöglichkeit haben und denen eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖVPN, Taxi) nicht möglich ist. Ggf. können entsprechende Nachweise verlangt werden.Den Bürgerfahrdienst fahren ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger dienstags und donnerstags von 08:00 bis 10:00 Uhr und donnerstags von 14:00 bis 18:00 Uhr. Die Beförderung erfolgt nur innerhalb der Verbandsgemeinde. Für darüber hinausgehende Fahrten wird an die örtlichen Taxiunternehmen verwiesen oder es erfolgt die Beförderung bis zur nächsten Linie des ÖVPN.Wer den Bürgerfahrdienst in Anspruch nehmen möchte, muss die Fahrt spätestens am Vortag bis 13:00 Uhr bei der Verbandsgemeindeverwaltung Linz am Rhein unter der Telefonnummer 02644 – 560159 anmelden.

Ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer, die beim Bürgerfahrdienst mitmachen möchten, können sich schon jetzt über die Freiwilligenbörse (Telefon 02644-560177) oder beim Seniorenbüro der Verbandsgemeinde (02644-560159) melden. Bei ihrem möglichen Einsatz sind sie wie Mitarbeiter der Verwaltung versichert.

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Gesprächs- und Diskussionsrunde mit den Bundes- und Landtagsabgeordneten am 9. April 2013

Seniorenbeirat hatte zum Thema „Demografischen Wandel – in der ländlichen Region“ eingeladen


Auf Einladung des Seniorenbeirates konnte dessen Vorsitzender, Bürgermeister Hans-Günter Fischer, die Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Erwin Rüddel, sowie die Abgeordneten des Landtages, Elisabeth Bröskamp und Ellen Demuth zur öffentlichen Gesprächs- und Diskussionsrunde begrüßen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche und sozialer Institutionen, wollten hören, was die Vertreter unseres Wahlkreises zum Thema „Demografischer Wandel – in der ländlichen Region“ an konkreten Vorschlägen und Unterstützungspotenzialen anzubieten hatten
.

siehe ausführlichen Bericht unter "Aktuelles"

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Ergebnisse der Mitgliederversammlung des Seniorenbeirates der Verbandsgemeinde Linz am Rhein

Donnerstag, 14. März 2013, 15:00 Uhr,
im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung,
Linz am Rhein, Am Schoppbüchel 5.

Tagesordnung:

1. Kassenbericht 2012

2. Projekte des Seniorenbeirates
Die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates berichtet:
- Informationen der Stadt- und Gemeinderäte
- Soziale Bürgerdienste in der Verbandsgemeinde (z.B. Bürgerfahrten)
- Seniorentag 2013

3. Verschiedenes


Zur ersten Sitzung des Jahres begrüßte Bürgermeister Hans-Günter Fischer die Mitglieder des Seniorenbeirates. Neu in der Runde konnte er Norbert Lercher als Vertreter der Ortsgemeinde Dattenberg begrüßen.



Zu Tagesordnungspunkt 1

Kassenbericht 2012

Den Mitgliedern des Seniorenbeirates lagen die Zahlen des Rechnungsabschlusses 2012 vor. Erfreulicher Weise konnten 1250 Euro als Guthaben nach 2013 übernommen werden. Haupteinnahmen für die soziale Arbeit waren auch im vergangenen Jahr die gespendeten Sitzungs-gelder des Seniorenbeirates, wofür sich Bürgermeister Fischer bei diesen bedankte. Die von der VR-Bank gespendeten 300 Euro sind zweckgebunden für den Gesundheitswegweiser vorgesehen, der in diesem Jahr neu erscheinen wird.

Karl-Heinz Simons bestätigte die einwandfreie Kassenführung und bat den Seniorenbeirat um Entlastung des Vorstands. Einstimmig wurde der Rechnungsabschluss verabschiedet und dem Vorstand Entlastung erteilt.

Zu Tagesordnungspunkt 2

Projekte des Seniorenbeirates Die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates berichtet:

- Informationen der Stadt- und Gemeinderäte - Soziale Bürgerdienste in der Verbandsgemeinde (z.B. Bürgerfahrten) - Seniorentag 2013

Vor Einstieg in diesen Tagesordnungspunkt machte der Vorsitzende, Bürgermeister Fischer, in seinen Ausführungen deutlich, wie wichtig die „Schrifttmacherfunktion“ des Beirates im Hinblick auf zügige Entscheidungen in den entsprechenden Gremien sei. Dazu würden die Anregungen zu den jeweiligen Themen aus den Reihen des Seniorenbeirates entgegengenommen. In diesem Zusammenhang informierte der Bürgermeister über zwei konkrete Punkte:

1. Der Verbandsgemeinderat hat eine Resolution gegen die Behinderung von Mülltonnen auf Gehwegen verabschiedet: Der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Linz am Rhein setzt sich seit Jahren schwerpunktmäßig für die hindernisfreie Mobilität in den Kommunen ein. Der Verbandsgemeinderat Linz am Rhein unterstützt ausdrücklich das Engagement des Seniorenbeirates und fordert vom Landkreis Neuwied als Auftraggeber der Entsorgungsfirmen folgendes: Die Abfallentsorgungsunternehmen sollen verpflichtet werden, zu den jeweiligen Abfuhrterminen die Abfallbehälter nach der Leerung wieder auf die Privatgrundstücke, unmittelbar an der Grenze zum Gehweg, zurückzustellen! Auf den Gehwegen muss für diejenigen, die diesen benutzen, Verkehrssicherheit gegeben sein. Der Gehweg muss als Schutzfläche für Fußgängerinnen und Fußgänger gesichert werden.

2. Mit Recht hat der Seniorenbeirat moniert, dass im Bereich des Meusch-Einkaufcenters keine öffentlich zugängliche Toilette vorhanden ist. Dazu hat der Vorsitzende die Hausverwaltung des Objektes schriftlich um Mitteilung gebeten, wie diese in der Angelegenheit weiter zu verfahren gedenkt. Weiter ist in diesem Schreiben auf das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien am weiteren Vorgehen in dieser Sache hingewiesen worden.

Bereits Ende vergangenen Jahres hat die Arbeitsgruppe damit begonnen, in den Sitzungen der Gemeinderäte und des Stadtrates die Arbeit des Seniorenbeirates vorzustellen. Nach Ockenfels, Dattenberg und Kasbach-Ohlenberg wird wohl in St. Katharinen die nächste Station sein. Privatdozent Dr. Bruno Kirchhof trug dann den Mitgliedern des Beirates seinen Powerpoint unterstützten Vortrag zur Struktur und zur Arbeit des Seniorenbeirates der Verbandsgemeinde Linz vor. Besonders verwies er in diesem Zusammenhang auf das neue Projekt „Gemeindecafè“, eine Einrichtung zur Kommunikation und gegen drohende Vereinsamung insbesondere älterer Menschen. Konkrete Maßnahmen dazu laufen derzeit in Ohlenberg.

Ebenfalls besonders erwähnenswert ist außerdem die Tatsache, dass der Verbandsgemeinderat, nicht zuletzt auch auf Initiative aus den Reihen des Seniorenbeirates, dem Kauf eines Fahrzeugs für den Einsatz bei „Essen auf Rädern“ zugestimmt hat. Dieser Wagen könnte dann auch für den geplanten „Bürgerfahrdienst“, ein bedarfsorientiert Hol- und Bringservice für Fahrten zum Arzt, zur Physikalischen Therapie, zu Veranstaltungen, Behördengängen oder zum Einkaufen (wenn nicht anders möglich!) zum Einsatz kommen. Darüber werden letztendlich die Gremien noch entscheiden. Eine Zusammenfassung des Vortrags wird baldmöglichst im Mitteilungsblatt und im Internet unter www.seniorenbeirat-vglinz.de zu lesen sein.

Auf den Hinweis, dass es in vielen Gemeinden bereits Seniorentreffs geben würde, stellte Dr. Kirchhof klar, dass mit dem neuen Projekt auf gar keinen Fall eine Konkurrenz zu bestehenden Einrichtung geschaffen werden soll, sondern vielmehr eine zwei- bis dreimal in der Woche stattfindende Ergänzung dazu. Er und der stellvertretende Vorsitzende, Wolfgang Walter, betonten, dass die Akteure mit der geplanten Einrichtung gegen drohende Vereinsamung Älterer vorsorgen möchten. Allerdings können die betroffenen Menschen nur mit einem möglichst attraktiven Angebot zum Besuch dieses Treffpunkts bewegt werden. Deshalb müssten entsprechende Serviceangebote bereitstehen (z.B. Beratung durch Geldinstitute, Service der Verbandsgemeinde, Beratung des Bürgerbeauftragten für Gesundheitsfragen, Ernährungsberatung usw.). Ganz wichtig natürlich auch das gemeinsame Gespräch und evtl. das gemeinsame Essen. Ein klares Konzept für die „Gemeindecafès“ liegt vor – jetzt gilt es die konkrete Umsetzung mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern voranzubringen.

Der Seniorentag findet am 31.08. und 01.09.2013 in Linz statt. Bürgermeister Fischer wird die Veranstaltung am Samstag um 15.00 Uhr eröffnen. Dabei soll auch der Ehrenpreis des Seniorenbeirates verliehen werden. Der diesjährige Seniorentag wird als Informations-Messe der sozialen Anbieter in der Stadthalle ausgerichtet. Dazu erhalten die Firmen und Einrichtungen aus den Bereichen Soziales, Versorgung, Pflege und Therapie demnächst die Einladung zur Teilnahme. Weitere Details dazu werden recht-zeitig bekanntgegeben.

Zu Tagesordnungspunkt 3

Verschiedenes

Manfred Rogetzky aus Linzhausen teilt mit, dass auf der Straße „Zum Bahnhof“, zwischen der „Brückenstraße“ und dem Bahnhof, die Sicherheit für Fußgänger (besonders Älterer mit Rollator) durch schnell fahrende Kraftfahrzeuge bedroht sei. Eigentlich sei diese Straße gerade für die Bewohner der Linzhausenstraße der einfachste Fußweg in die Linzer Innenstadt. Nach Herrn Rogetzkys Meinung würde eine Geschwindigkeitsbeschränkung helfen. Ihm wurde angeboten, die Angelegenheit dem zuständigen Fachbereich der Verwaltung vorzutragen.

Dr. Hans Reul regte an, regelmäßige Mundart-Treffen besonders für ältere Menschen zu orga-nisieren. Solche Veranstaltungen habe vor Jahren der Linzer Kunstkreis unter Federführung von Jochen Schulz angeboten. Edeltraud Billinger teilte daraufhin mit, dass ein solches Angebot auch heute im Seniorenheim der Verbandsgemeinde regelmäßig vorhanden sei (Mundart-Stammtisch, jeden 3. Montag um 18.00 Uhr in der Cafeteria des VG-Heims).

Aus den Reihen des Seniorenbeirates wird darauf hingewiesen, dass sich die AST-Haltestelle in der Magdalena-Daemen-Straße, insbesondere für ältere Menschen, relativ weit vom Eingang des Krankenhauses entfernt befindet. Es wird angeregt, die Haltestelle entsprechend näher dorthin zu verlegen.

Christa Bergerhausen von der NEKIS (Selbsthilfeorganisation Neuwied) informiert den Seniorenbeirat darüber, dass zum geplanten Selbsthilfegruppentag am 27.04.2013 bisher kaum Anmeldungen zur Teilnahme eingegangen seien. Es sei deshalb noch unklar, ob diese Veranstaltung überhaupt stattfinden könne. Die NEKIS würde sich aber auf jeden Fall mit einem Infostand am Seniorentag beteiligen.

Norbert Lercher macht darauf aufmerksam, dass in Siegen regelmäßig eine Zeitschrift für Senioren erscheint. Als Anregung bringt er eine Ausgabe ins Seniorenbüro.

Statt einer Schiffstour ist in diesem Jahr eine andere Veranstaltung für die Bewohnerinnen und Bewohner der Linzer Heime in der Planung. Linz am Rhein,

20.03.2013 Klaus Krumscheid Seniorenbüro der Verbandsgemeinde Linz

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Zwei weitere Kooperationspartner zur besseren Versorgung der Menschen

Im Oktober des vergangenen Jahres unterzeichneten 14 soziale Einrichtungen und Institutionen die Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung der betreuenden Versorgungsstruktur in der Verbandsgemeinde Linz. Jetzt konnte Bürgermeister Hans-Günter Fischer zwei weitere Sozialpartner begrüßen, die diese Vereinbarung unterzeichneten. Liesel Heidgen und Horst Haardt vom ehrenamtlichen Sozialdienst der Katholischen Pfarrgemeinde Leubsdorf, sowie den Sprecher der Träger des Ambulanten Hospiz Neuwied, Christoph Drolshagen. 
 
Gerade im ländlichen Raum und in Anbetracht der demografischen Entwicklung sei die Vernetzung sozialer Dienste als Vorsorge gegen die Vereinsamung der meist älteren Menschen sehr wichtig, betonte Bürgermeister Fischer. Deshalb freue er sich, dass zwei weitere kompetente Sozialpartner der vom Seniorenbeirat angestoßenen Vereinbarung beigetreten seien. Damit würde das bestehende soziale Angebot, nicht zuletzt dank vieler ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger, um einen wichtigen Baustein erweitert. „Wir wollen helfend und beratend zur Verfügung stehen wenn jemand Unterstützung braucht“ erklärte der Bürgermeister.

Über senioren@vg-linz.de oder die Telefonnummer 02644-560159 können die Hilfebedarfe bei der zentralen Anlaufstelle der Verbandsgemeindeverwaltung gemeldet werden. Klaus Krumscheid vom dortigen Seniorenbüro vermittelt dann die adäquate Hilfe. So konnte beispielsweise ehrenamtliche Begleitung für eine alleinstehende Dame über die Freiwilligenbörse vermittelt werden oder für Fragen zur Patientenverfügung konnte der ehrenamtliche Bürgerbeauftragte für Betreuung, Gesundheitsfragen und Versorgung, Dr. Bruno Kirchhof, die entsprechende Hilfe leisten. Er war es auch, der die Kooperationsvereinbarung federführend ausgearbeitet hatte. Nach Meinung des Bürgerbeauftragten sei damit ein Instrument geschaffen worden, mit dem einer zunehmenden Vereinsamung vieler Menschen entgegengewirkt werden könne.

Auch der Sprecher vom Ambulanten Hospiz, Christoph Drolshagen, unterstrich die Bedeutung dieses bis jetzt einmaligen Netzwerks. Dadurch erfahre auch der Bürger welche Hilfsmöglichkeiten im Bedarfsfall zur Verfügung stehen.

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Die Unterzeichner der Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung der betreuenden Versorgungsstruktur in der Verbandsgemeinde Linz ("Essen auf Rädern", DRK-Ortsverein Linz, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, Seniorenbeirat, Pflegedienst ASD, Katholische Frauengemeinschaft Linz, Katholische Frauengemeinschaft Leubsdorf, Evangelische Frauenhilfe, Freiwilligenbörse, Gesprächskreis ehrenamtlicher Helfer, Evangelische Trinitatis Kirchengemeinde, Bürgerbeauftragter Gesundheit und Betreuung. Weitere Kooperationspartner sind die Löwen-Apotheke, die St. Martin- und Donatus-Apotheken in Linz und die Rosen-Apotheke in Vettelschoß.

Seniorentag 2012 des Seniorenbeirates der Verbandsgemeinde Linz im Bürgerhaus Leubsdorf

 
Am 27. Oktober veranstaltete die Verbandsgemeinde Linz gemeinsam mit dem Seniorenbeirat den diesjährigen Seniorentag. Bürgermeister Hans-Günter Fischer verwies auf die Veränderung der Altersstruktur in der Verbandsgemeinde Linz. Der Anteil der über 65jährigen werde im Jahr 2015 voraussichtlich 25% an der Gesamtbevölkerung betragen. Auf diesen Trend zur älter werdenden Gesellschaft gelte es, sich einzustellen. Die Verbandsgemeinde Linz habe hier mit ihrem Seniorenbeirat mehrfach neue Wege beschritten, um Lebensqualität im echten Sinne zu erreichen. Der Seniorenbeirat bestätige sich als tragender Pfeiler im Vorfeld sowie als fachlicher Beirat, der mit der Expertise seiner Mitglieder und ihren unterschiedlichen beruflichen Hintergründen wichtige fachliche Beratung leiste.

Die Veranstaltung bot den Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde zwei Symposien mit kompetenten Rednern und fachlich fundiert besetzte Diskussionsforen an. Die Themen waren „Betreuung und Versorgung in der letzten Lebensphase“ und „Hindernisfreie Verbandgemeinde“.

Nach der Einführung durch Privatdozent Dr. Bruno Kirchhof informierten die Referenten in ihren Vorträgen über die „Palliativversorgung“, Chefarzt Dr. Thorsten D. Luecke M.D., „Hospizliche Betreuung“ Susan Sprague-Wessel, Vorsitzende Hospizverein Neuwied, „Beratung und Organisationshilfen“ Gerhild Schranz, Pflegestützpunkt Linz. An der sich anschließenden Podiumsdiskussion nahmen außer den Referenten noch Waltraud Schmaus als ehrenamtliche Hospizhelferin und Manuela Schönenberg, Palliativschwester des ambulanten Pflegedienstes (ASD), teil.

Zum Thema hindernisfreie Verbandsgemeinde informierte der stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates, Wolfgang Walter, über den Stand der Dinge. Anschließend berichtete Nicola Röhricht von der BAGSO (Bundesorganisation der Seniorenvertretungen) über die Hindernisse für Menschen mit eingeschränkter Mobiliät. An verschiedenen Beispielen machte sie deutlich, wie solche Barrieren vermieden werden können. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion komplettierten Privatdozent Dr. Bruno Kirchhof und der Beigeordnete der Stadt Linz, Heinz Paffhausen, die Gesprächsrunde, an der sich auch einige Besucher lebhaft beteiligten.

Außerdem wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Verbandsgemeinde Linz und den in der Sozialarbeit engagierten ehrenamtlich Tätigen sowie gewerblich tätigen Unternehmen unterzeichnet. Diese Vereinbarung soll dazu beitragen, hilfsbedürftigen Mitbürgern eine adäquate Unterstützung zu vermitteln. In dieser Vereinbarung zur Weiterentwicklung der betreuenden Versorgungsstruktur in der Verbandsgemeinde Linz heißt es u.a.:

Obgleich in der Verbandsgemeinde Linz ein breites Angebot sozialer Leistungen (z.B. Beratung, Begleitung, Begegnung, ambulante Dienste, stationäre Einrichtungen) durch kommerzielle, ehrenamtlich organisierte und nicht zuletzt unorganisierte Nachbarschafts- und vergleichbarer Hilfeleistungen existiert, gibt es eine zunehmende Anzahl von Mitbürgern, die unterschiedliche Hilfsleistungen benötigen aber nicht erhalten. Dafür gibt es vor allem drei Gründe. Alter und Vereinsamung führen zu mangelnder Fähigkeit, in Eigeninitiative Hilfe anzufragen. Hilfsleistungen sind für viele nicht bezahlbar, auch wenn vorhandene Möglichkeiten finanzieller Unterstützung ausgenutzt würden. Es ist schwierig, die betroffenen Personen zu identifizieren und Ihnen durch Fremdinitiative nötige – oder „nur“ angebrachte - Zuwendung und Hilfe zukommen zu lassen.

Die Kooperationspartner achten in ihrem beruflichen, ehrenamtlichen und auch privaten Bereich verstärkt auf Mitbürger, die vereinsamen oder aus anderen Gründen der Unterstützung bedürfen. Eine zentrale Stelle bei der Verbandsgemeindeverwaltung vermittelt dann die adäquate Hilfe.

Darüber hinaus informierte ganztags eine Ausstellung zu den beiden Themen der Veranstaltung. Zu den Ausstellern gehörten die Pflegestützpunkte, Einrichtungen der Krankenpflege, Deutsches Rotes Kreuz, der Hospizverein, die Freiwilligenbörse, die Evangelische Frauenhilfe, die Seniorenheime, „Essen auf Rädern“ und der Seniorenbeirat.

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Viel Spaß beim ersten Tanztee

Zum ersten gemeinsamen Tanztee für die Bewohnerinnen und Bewohner der Linzer Seniorenheime hatte jetzt das Seniorenzentrum „Linzer Berg“ nach Kretzhaus eingeladen. Und der Ansturm war groß, neben den Gästen aus der Residenz St. Antonius und dem Heim der Verbandsgemeinde hatten sich auch einige Damen und Herren aus der Gemeinde Vettelschoß und dem Katharinentreff Linz zum Tanzen eingefunden.

Hannelore Nitsche vom Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde ist die Initiatorin dieser unterhaltsamen Veranstaltung, die an diesem Tag von der Frauentanzgruppe aus Leubsdorf, unter der Leitung von Monika Jopp-Höver eröffnet wurde.

Im bunt geschmückten Saal, bei Kaffee und Kuchen, sorgte Herr Loeb für die musikalische Begleitung. Dazu trug Edyta Dorynek, die Leiterin des sozial-kulturellen Dienstes im „Linzer Berg“, stimmungsvolle Frühlingsgedichte vor.

Am Ende der Tanzveranstaltung waren sich alle Beteiligten über den überaus gelungenen Nachmittag einig und freuen sich schon jetzt auf den nächsten Tanztee am 31.8.2012 in der Senioren-Residenz St. Antonius.


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Schiffsausflug der Linzer Heime

Mittlerweile ist es schon Tradition, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der drei Linzer Seniorenheime eine gemeinsame Schiffstour von Linz nach Bonn unternehmen. In erster Linie für die Rollstuhl- und Rollatorfahrer ist dieser Ausflug vom Seniorenheim der Verbandsgemeinde, der Senioren-Residenz St. Antonius und dem Seniorenzentrum Linzer Berg schon vor Jahren auf den Weg gebracht worden. Doch ohne die hervorragend organisierte Hilfe durch den DRK-Ortsverein Linz und deren Kolleginnen und Kollegen aus Dierdorf und Vettelschoß wäre diese Veranstaltung nicht zu realisieren. Aber auch zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind für die Durchführung der Reise unverzichtbar.

Mit dem Dank an alle fürsorglichen Helfer konnte dann der stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates, Wolfgang Walter, knapp neunzig Damen und Herren an Bord der Rheinprinzessin begrüßen. Bei Kaffee und Kuchen genossen alle Teilnehmerdiesen abwechslungsreichen Nachmittag auf dem Rhein und freuten sich schon auf die Wiederholung im kommenden Jahr.

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Mobil in Linz?

Unter dem Motto 'Mobil in Linz?' untersuchte die Klasse 9b des Martinus-Gymnasiums unter Leitung der Sozialkundelehrerin Heike Nefigmann verschiedene Orte und Straßen der Stadt Linz. Angeregt durch den Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Linz machten sich die Schülerinnen und Schüler mit Rollstühlen und Rollatoren auf den Weg. Durch Fotos und Videos dokumentierten sie ihre Wege und die Schwierigkeiten, denen Gehbehinderte in Linz begegnen. Als Dokumentation der Ergebnisse ist im Herbst eine Ausstellung in der Verbandsgemeinde-verwaltung geplant, aber so viel stellten die Schüler schon vorab fest: viele Orte lassen sich erst gar nicht erreichen und oft lauern Gefahren auf den getesteten Straßen und Wegen in und um Linz.

„Der Praxisbezug motivierte die Schüler sehr und die neuen Erfahrungen mit den ungewohnten Hilfsmitteln stimmten so manchen meiner Schüler, die sich normalerweise ohne Hilfe frei bewegen können, nachdenklich“, so Heike Nefigmann.

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Bürgermeister Hans-Günter Fischer und Gertrud Braun als stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates übergaben eine Spende an Lothar Lenz (links) von der Kreisverkehrswacht und Nadine Engebrecht (rechts), Oberkommissarin bei der Linzer Polizeistation. Die 300 Euro waren beim Tag der Generationen durch den Verkauf von Speisen und Getränken eingenommen worden. Damit können jetzt Kinder in den Schulen für den Straßenverkehr fit gemacht werden.